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Dr. Paul Metzger

Pilgern oder nicht pilgern?

Dr. Paul MetzgerWeinstraße 35, 67278 Bockenheim Zur konfessionellen Konfusion um die „Heilig-Rock-Wallfahrt“ „Da geht was“, ruft eine evangelische Theologiestudentin aus Bayern (!) ironisch aus,…
Christoph Knack

Mehr Streit und mehr Solidarität!

Christoph KnackBleichstraße 4, 67227 Frankenthal Ein persönlicher Zwischenruf zur Diskussion um die Zukunft unserer Landeskirche Homburger Modell, Stellenbudget, Pfarrgehälter, Zukunft mit Konzept? Seit ich…

Urbane Theologie: Ansichten über kirchliche Aussichten

D. Dr. Friedhelm BorggrefeHorst-Schork-Straße 66, 67069 Ludwigshafen „Städte sind das Grab des Protestantismus“, sagt ein französisches  Sprichwort undbeschreibt einen Prozess, der am Ende des zweiten  Jahrtausends im Gange zu seinscheint. Auf alle Fälle lässt sich feststellen:  Die Pagani, die Heiden, leben weniger auf demLande als in den urbanen  Strukturen. Kirche bleibt eher im Dorf als in den modernen Städten. Aber in den Ballungsgebieten der Welt wohnen die Menschen, genauer  mehr als die Hälfte der Menschheit. Das Menschenhaus ist die Stadt.  Allerdings, die alten Stadtmauern sind längst gefallen. Nicht Schutz vor den Fremden, sondern Integration ist  angesagt. Die altenTürme sind längst überragt, Satelliten schaffen  Kommunikation weltweit. Die altenMarktplätze sind ohne Funktion, der  Markt und die Produktion sind globalisiert. Traditionsbrüche allerorten, und die Armut schleicht aus allen Löchern.  Harvey Cox, in den siebziger Jahren einst als Stadtprophet …
Eckart Emrich

Jesuanische Wende als Hoffnung für die Kirchen

Eckart EmrichWackenpfad 16, 66482 Zweibrücken Zur Schrift von Hubertus Halbfas, „Glaubensverlust. Warum sich das  Christentum neuerfinden muss“, Patmos Verlag 2011 Aufmerksam wurde ich auf dies Buch, als ich in meinem Jahresbegleiter für 2014„Weltverbunden leben“ just für den Reformationstag den folgenden  Abschnitt daraus zitiertfand: „Die Wahrheit eines Christentums, das der  Reich-Gottes-Verkündigung Jesu folgt, ist aussich überzeugend. Diese Wahrheit muss  nicht geglaubt, nicht bewiesen und nicht verteidigtwerden. Sich auf sie  einzulassen, verlangt kein Verstandesopfer, sondern Sensibilität, Mitmenschlichkeit und Mitgefühl für alles Leben. Das Christentum, das  sich in dieserRückbesinnung auf die Reich-Gottes-Thematik zu sich selbst bekehrt, ist eine Größe, die sich heute selbst noch  nicht kennt. Der Weg zu dieser Selbstfindung wird schwer und  irritierendsein, weil damit auf viel Zubehör, das sich in zweitausend  Jahren angesammelt und Patinaangesetzt hat, aus Notwendigkeit und  Einsicht verzichtet wird.“ (S.29) – Sätze, die mich vorFreude  durchatmen und das Buch gleich bestellen ließen! Hubertus Halbfas, jetzt 82, war Professor für Katholische Theologie und  Religionspädagogikan der Pädagogischen Hochschule Reutlingen. Für  Protestanten ist er auch deshalb einbesonders glaubwürdiger  Gesprächspartner, weil er seit den 60er Jahren konstant dafüreintritt,…

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