Eine Eingabe an den Landeskirchenrat betr. Aufhebung der Pfründeverwaltung
Auf Grund ihrer mit mancher bitteren Enttäuschung bezahlten Erfahrungen glauben die unterzeichneten Pfarrer zu den im Amtsblatt Nr. 13 S. 93 angedeuteten und in…
Die Kirchen im Mittelrheintal, Führer zu den Bauten des UNESCO-Welterbes Mittelrhein
Michael Imhof, Andreas Metzing, Stephan Weyer-Menkhoff:Die Kirchen im Mittelrheintal, Führer zu den Bauten des UNESCO-Welterbes Mittelrhein.Petersberg 2003 (Michael Imhof-Verlag(, EUR 19,95, ISBN 3-935590-64-4) Alexander…
Pilgern oder nicht pilgern?
Dr. Paul MetzgerWeinstraße 35, 67278 Bockenheim Zur konfessionellen Konfusion um die „Heilig-Rock-Wallfahrt“ „Da geht was“, ruft eine evangelische Theologiestudentin aus Bayern (!) ironisch aus,…
Mehr Streit und mehr Solidarität!
Christoph KnackBleichstraße 4, 67227 Frankenthal Ein persönlicher Zwischenruf zur Diskussion um die Zukunft unserer Landeskirche Homburger Modell, Stellenbudget, Pfarrgehälter, Zukunft mit Konzept? Seit ich…
Urbane Theologie: Ansichten über kirchliche Aussichten
D. Dr. Friedhelm BorggrefeHorst-Schork-Straße 66, 67069 Ludwigshafen „Städte sind das Grab des Protestantismus“, sagt ein französisches Sprichwort undbeschreibt einen Prozess, der am Ende des zweiten Jahrtausends im Gange zu seinscheint. Auf alle Fälle lässt sich feststellen: Die Pagani, die Heiden, leben weniger auf demLande als in den urbanen Strukturen. Kirche bleibt eher im Dorf als in den modernen Städten. Aber in den Ballungsgebieten der Welt wohnen die Menschen, genauer mehr als die Hälfte der Menschheit. Das Menschenhaus ist die Stadt. Allerdings, die alten Stadtmauern sind längst gefallen. Nicht Schutz vor den Fremden, sondern Integration ist angesagt. Die altenTürme sind längst überragt, Satelliten schaffen Kommunikation weltweit. Die altenMarktplätze sind ohne Funktion, der Markt und die Produktion sind globalisiert. Traditionsbrüche allerorten, und die Armut schleicht aus allen Löchern. Harvey Cox, in den siebziger Jahren einst als Stadtprophet …
Jesuanische Wende als Hoffnung für die Kirchen
Eckart EmrichWackenpfad 16, 66482 Zweibrücken Zur Schrift von Hubertus Halbfas, „Glaubensverlust. Warum sich das Christentum neuerfinden muss“, Patmos Verlag 2011 Aufmerksam wurde ich auf dies Buch, als ich in meinem Jahresbegleiter für 2014„Weltverbunden leben“ just für den Reformationstag den folgenden Abschnitt daraus zitiertfand: „Die Wahrheit eines Christentums, das der Reich-Gottes-Verkündigung Jesu folgt, ist aussich überzeugend. Diese Wahrheit muss nicht geglaubt, nicht bewiesen und nicht verteidigtwerden. Sich auf sie einzulassen, verlangt kein Verstandesopfer, sondern Sensibilität, Mitmenschlichkeit und Mitgefühl für alles Leben. Das Christentum, das sich in dieserRückbesinnung auf die Reich-Gottes-Thematik zu sich selbst bekehrt, ist eine Größe, die sich heute selbst noch nicht kennt. Der Weg zu dieser Selbstfindung wird schwer und irritierendsein, weil damit auf viel Zubehör, das sich in zweitausend Jahren angesammelt und Patinaangesetzt hat, aus Notwendigkeit und Einsicht verzichtet wird.“ (S.29) – Sätze, die mich vorFreude durchatmen und das Buch gleich bestellen ließen! Hubertus Halbfas, jetzt 82, war Professor für Katholische Theologie und Religionspädagogikan der Pädagogischen Hochschule Reutlingen. Für Protestanten ist er auch deshalb einbesonders glaubwürdiger Gesprächspartner, weil er seit den 60er Jahren konstant dafüreintritt,…

