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Dorfstraße 11, 25924 Emmelsbüll-Horsbüll Rezension zu:
Sehr geehrter Herr Dieter
Just, mit Interesse habe ich Ihren
Aufsatz im Pfälzischen Pfarrerblatt gelesen und möchte Ihnen gern meine Sicht
der Zusammenhänge schildern. In der Einleitung stellen
Sie Anlaß und Absicht Ihrer Ausführungen dar. Sie möchten die Geschichtsdeutung
von B. Grunberger und P. Dessuant widerlegen. Deren These lautet, daß Antisemitismus
und Nationalsozialismus ihren Ursprung in Jesus Christus haben. Sie setzen
dagegen: „Wer ... Widerspruch wagen will, muss glaubhaft den eigentlich
Schuldigen präsentieren." (255) Und das ist Ihrer Meinung nach nicht Jesus
Christus, auch nur untergeordnet der Sozialdarwinismus, sondern vielmehr der
Einfluß des Idealismus. „Fichte hat 1808 in seinen Reden an die deutsche Nation die
völkische Ideologie der nationalen Rechten geschaffen." (256) Ihr Aufsatz hat
eine doppelte Stoßrichtung: Es ist eine Apologie auf Jesus Christus und auf die
„positiven Seiten des Deutschtums ..., zumal diese oft mit der jüdischen Kultur
verbunden sind," (266) und ein Beitrag zur längst überfälligen „Entnazifizierung
der deutschen Philosophie". (255) Ihre These basiert auf drei
Voraussetzungen, die mir allesamt nicht einleuchten: 1. „Der eigentlich
Schuldige" am Antisemitismus, das sind meines Erachtens zuallererst die
antisemitisch redenden und handelnden Menschen selbst. Für Sie gehören im
Unterschied dazu mindestens gleichrangig deren geistige Väter dazu, unabhängig
von jedem historisch und geistesgeschichtlich noch so großen Abstand zur
NS-Zeit, der die Kategorie der Schuld meines Erachtens mit zunehmendem Abstand
zunehmend problematisch macht. 2. „Der eigentlich Schuldige" am Antisemitismus,
also neben den Tätern deren geistige Väter, das ist für Sie ausschließlich eine geistesgeschichtliche Richtung, und
zwar der deutsche Idealismus, (266) obwohl doch, wie Sie selbst andeuten, für
diese Funktion mehrere geistesgeschichtliche Strömungen auch unabhängig
voneinander zusammengewirkt haben. Mit dieser Engführung arbeiten Sie methodisch
genauso wie B. Grunberger und P. Dessuant. Auch Sie hinterfragen nicht den völlig
unbegründeten monokausalen
Zusammenhang zwischen dem Antisemitismus und seinem vermeintlichen geistigen
Urheber. 3. Sie benutzen in Ihrem Aufsatz im wesentlichen vier Kategorien,
Deutschtum, Idealismus, „nationale Rechte" und Judentum. Keine dieser Kategorien
wird klar definiert, was angesichts der Überschneidung der damit bezeichneten
Gruppen sehr wünschenswert wäre. Die Entgegensetzung von Deutschtum und Judentum
ist z.B. ein unhistorisches, rein ideologisches Konstrukt der völkischen
Ideologie und geht nicht auf den Idealismus zurück. Die Kategorie des
Christlichen kommt bei Ihnen nur untergeordnet vor: „Niemand kann den geistigen
Hintergrund dieses Denkens christlich nennen, da Fichte nicht an die
Unsterblichkeit der menschlichen Seele glaubte." (264) Ist der Glaube an die
Unsterblichkeit der menschlichen Seele Ihre Definition des Christlichen? Der
Mangel, daß Sie Ihre Begriffe nicht definiert haben, wiegt um so schwerer, als
es für die Idealisten selbst die klaren Trennungen der von Ihnen ins Feld
geführten Kategorien nachweislich nicht gab. Methodisch bleibt mir bei
Ihrem Ansatz ganz viel unklar. Klar wird nur Ihre Absicht, Schiller, Fichte und
Schelling als Schöpfer der völkischen Ideologie darzustellen, die den
Nationalsozialismus möglich machte. Der Hauptteil Ihres
Aufsatzes gliedert sich in drei Abschnitte: 1. Schiller: Über die ästhetische
Erziehung des Menschen - 2. Das absolute Ich Schellings und Fichtes und die
Folgen - 3. Von Paul de Lagardes „deutscher Religion" zu Goebbels. Weder die
Theorien noch die dahinterstehenden Absichten Schillers, Schellings und Fichtes
werden im Zusammenhang aus den Primärquellen dargestellt. Alle drei werden
aufgrund der konsequenten Mißachtung der geistesgeschichtlichen Chronologie zu
bloßen Stichwortlieferanten für ihre deutschnationalen Exegeten im späten 19.
und frühen 20. Jahrhundert. Die „Philosophen der deutschen Rechten, Eugen Dühring, Nietzsche, Chamberlain
und Moeller van den Bruck (haben; d. Verf.) die von Kant konzipierte
intellegible oder metaphysische Freiheit ‚fleischlich' weiter entwickelt." (258)
Ich will mich nicht mit Ihnen streiten, daß Sie dabei sehr unterschiedliche
Denker künstlich auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Wahr ist ja, daß der
Nationalismus des Kaiserreichs und der der NS-Zeit die Befreiungskriege und die
Idealisten für die eigenen Zwecke instrumentalisiert hat. Dies vorausgesetzt,
ergäbe sich daraus für Sie die Aufgabe, kritisch zu differenzieren zwischen dem,
was Schiller, Fichte und Schelling selbst gesagt und gewollt haben, und dem, was
die Philosophen der deutschen Rechten davon verstanden haben bzw. verstehen
wollten. Das unterbleibt in Ihrem Aufsatz. Indem Sie die (Vor-)Urteile der
deutschen Rechten über die Idealisten referieren, zementieren Sie den Platz der
Idealisten in der „rechten Ecke" als Ahnherrn der völkischen Ideologie - ganz
gegen deren eigene ursprüngliche Absicht. Der Hauptteil Ihres Aufsatzes wird auf
diese Weise zum Triumph der Wirkungsgeschichte über die Geschichte. Es zählt
nicht mehr, was Schiller, Fichte und Schelling selbst sagten. Sie halten die
Idealisten für grundsätzlich diskreditiert - bloß aufgrund der Tatsache, daß
ihre Theorien durch nationalistische Ausleger verdreht und vereinnahmt worden
sind. Daß Ihnen selbst das nicht völlig entgangen ist, entnehme ich der Anm. 15.
Dort schreiben Sie über Schelling: „Ich lese ihn sozusagen mit den Augen Chamberlains." (267 Anm. 15) Diese Herangehensweise
beobachte ich nicht bloß bei dieser einzelnen Sachfrage der Schelling-Exegese,
sondern sie kennzeichnet m.E. grundlegend Ihre Perspektive auf den deutschen
Idealismus.
Ad „1. Schiller: Über die
ästhetische Erziehung des Menschen" Intellektuelle
Religionskritik, sofern sie frei von persönlicher Verunglimpfung und Aufrufen zu
Gewalt ist, ist in einer pluralistischen Gesellschaft seit den Zeiten des
Idealismus ein Grundrecht - wie die Religionsausübung selbst. Für Sie dagegen
ist es eine Fehlentwicklung, daß „deutsche Denker ... sich an der christlichen
Religion" (257) vergriffen und „der jüdische Gott als Fremdkörper aus unserer
Kultur hinausgestoßen" wurde. (258) Ich teile die von
Ihnen zitierten Überzeugungen Schillers nicht, aber ich wende mich entschieden
dagegen, sie als Antisemitismus zu diskreditieren. Denn das liegt überhaupt
nicht in der Absicht von Schiller, wohl dagegen in der von Eugen Dühring, den sie aufgrund des bloßen Stichwort-Zusammenhangs
Schiller an die Seite stellen. Die Hermeneutik lehrt: Selbst wenn zwei das
gleiche sagen, ist es nicht dasselbe, wenn ihre Absicht und die Zeit-Umstände
verschieden sind. Dabei sagen die Idealisten noch nicht einmal das gleiche wie
die völkischen Ideologen. Z.B. lehrte Schleiermacher: „Da uns durch die
sittliche Idee die absolute Gemeinschaftlichkeit aufgegeben ist: so darf
dieselbe durch die nationelle Differenz nicht
gehindert werden." (Die christliche Sitte nach den Grundsäzen der evangelischen Kirche, Hrsg. L. Jonas, Berlin
1843, 453) „Die Volksgemeinschaften ... sind Naturthatsachen, wie die einzelnen Personen, und verhalten
sich auch ganz eben so. Wo also die Volkseinheit der letzte Beziehungspunkt ist,
da ist auch nichts als Eigenliebe, also keine Sittlichkeit." (ebenda, Vorlesung
1824/25, 476). Für Sie dagegen ist Schleiermacher (neben anderen) schon aufgrund
des Goebbels-Zitats als Ahnherr der nationalsozialistischen Weltanschauung
eingeordnet, (266 und Anm. 24) obwohl unübersehbar ist, daß es Goebbels bei
dieser Charakterisierung nicht um sachgemäße historisch-kritische
Schleiermacher-Exegese ging, sondern vielmehr um perfide, völlig unsachliche
Nazi-Propaganda. Ad „2. Das absolute Ich
Schellings und Fichtes und die Folgen" Fichte und Schelling haben
in ihren Schriften zur Wissenschaftslehre die Selbstbewußtseinstheorie
entwickelt, die den Kritiken Kants gemäß ihrer Interpretation zugrundeliegt. Der kategorische Imperativ Kants ist ein
Maßstab für Sittlichkeit und Vernunft, der jede Diktatur und entschieden auch
den Nationalsozialismus als Unrecht entlarvt. Fichte und Schelling
unterrichteten an der Universität ihr Fach Philosophie als Wissenschaft für
angehende Beamte und Theologen nicht zur Stabilisierung bestehender
Machtverhältnisse, sondern zur Beförderung der Ideale der französischen
Revolution, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die inhaltliche
Auseinandersetzung Schellings mit Böhme, Leibniz, Spinoza, Kant und Fichte hat für den unbefangenen
philosophischen Beobachter nichts mit Antisemitismus zu tun. Das läßt sich aus
den Quellen erweisen: Denn was die Gegnerschaft Fichtes und Schellings gegenüber
Baruch Spinoza angeht, ist die Auseinandersetzung von
Seiten Fichtes und Schellings nicht so ideologisch borniert geführt worden, wie
es nach der von Ihnen unterstellten „Nervosität" Fichtes in seinem
„Zweifrontenkrieg" nötig wäre, in dem „Spinoza ...
sich zum Intimfeind Fichtes" (263) entwickelte. Fichte stellt in der „Grundlage
der gesamten Wissenschaftslehre" von 1794 fest: „Der theoretische Teil unserer
Wissenschaftslehre ... ist wirklich ... der systematische Spinozismus." (ed. I.H. Fichte I,316f.) Schelling nimmt
dieses ganz positiv gemeinte Urteil auf in der „Einleitung zu dem Entwurf eines
Systems der Naturphilosophie" von 1799: Daß Schelling in der Naturphilosophie
die Natur als selbständig setzt, ist „Spinozismus der
Physik." (ed. K.F.A. Schelling I/3, 273) Ich habe eine Vermutung, aus welcher
Quelle Sie schöpfen, wenn sie die Auseinandersetzung zwischen Spinoza und Fichte so antisemitisch-nationalistisch
aufgeladen darstellen. Emanuel Hirsch' „Geschichte der neuern evangelischen
Theologie" von 1949 beschließt den Abschnitt über Fichtes „Auseinandersetzung
mit dem spinozistischen Fatalismus" mit dem Lob auf
Fichtes Philosophie: „Das ist der einzige Weg, auf dem die weiße Menschheit vorm
Absturz ins Untermenschliche bewahrt werden kann." (Bd. 4, 345) Auch hier ist es
die deutschnationale Sekundärliteratur, die Fichte zum deutschnationalen Held
stilisiert, nicht hingegen die Quellenlage. Wenn Sie Schelling als „brillanten
Illusionskünstler" (260) bezeichnen, frage ich mich, ob Sie zwischen den
„deutschen Denkern und Demagogen" (255) wirklich so ernsthaft unterscheiden, wie
es nötig ist, um die Demagogen in ihrer intellektuellen Bedeutung nicht
ungewollt maßlos überzubewerten. Ad „3. Von Paul de Lagardes
‚deutscher Religion' zu Goebbels" Im 3. Kapitel versuchen Sie
„die Abhängigkeit Lagardes von Fichte" (264) zu erweisen und in einen
Zusammenhang mit Goebbels zu stellen. Über Fichtes Reden an die deutsche Nation
aus dem Jahr 1808 stellt Hans Seidel fest: „In dem Bestreben, das
Selbstbewußtsein der Nation zu fördern, stellt Fichte die besonderen Eigenheiten
des Deutschtums als derartig exorbitant dar, daß er in nicht wenigen Passagen
seiner Reden als Nationalist reinsten Wassers erscheint." (H. Seidel, J.G.
Fichte zur Einführung, Hamburg 1997, 129) Das Mißverständnis von de Lagarde und
allen deutschnationalen Auslegern Fichtes liegt darin, daß Sie Fichtes
Ausführungen aus ihrem historischen Kontext reißen und zu zeitlosen Wahrheiten
erklären. Fichte ruft im Jahr 1808 auf, die Diktatur, die Napoleon errichtet
hat, abzuschütteln. Die deutsche Nation, an die Fichte sich wendet, existiert zu
diesem Zeitpunkt überhaupt nicht als staatliche Ordnung. Fichte hofft, „daß
gerade seine Nation und seine Philosophie eine ‚neue Ordnung der Dinge'
bewerkstelligen, den Vernunftstaat befördern werden." (H. Seidel, 133) Was 1808
eine erstrebenswerte Hoffnung war, nämlich das Ende der Diktatur, war nicht
dasselbe wie 1934, denn die Zeiten wiederholen sich nicht. Fichtes Hoffnung kann
ich ihm nicht verdenken, Goebbels' Geschichtsklitterung dagegen ist schlicht
falsch. Denn zweierlei ist Fakt: 1. Der Vernunftstaat, von dem Fichte geträumt
hat, ist das genaue Gegenteil der NS-Diktatur und hat nichts mit ihr gemein. 2.
Goebbels und Hitler haben es trefflich verstanden, Fichtes Hoffnung auf eine
‚neue Ordnung der Dinge' für sich zu vereinnahmen und daraus Kapital für die
NS-Diktatur zu schlagen. Ich möchte noch einen
Schritt weiter gehen als Sie. Sie beschränken sich bei den Idealisten
ausschließlich auf die zitationsfähigen Schriften. Im
Nachlaß Fichtes findet sich daneben noch anderes: Fichte hat sich - im
Unterschied zu Schleiermachers wohlwollendem Sendschreiben an jüdische Hausväter
- im Jahr 1794 auf völlig indiskutable Weise über die Juden geäußert, und zwar
in der 2. Revolutionsschrift: „Fast durch alle Länder Europas verbreitet sich
ein mächtiger, feindselig gesinnter Staat, der mit allen übrigen im beständigen
Kriege steht, und der in manchem fürchterlich auf die Bürger drückt; es ist das
Judentum." (zit. n. H. Seidel, 146, Anm. 41) Dieser Satz - ebenso die anderen
über dieses Thema - ist eine völlige Entgleisung. Er ist aber nicht eine völlige
Selbstdisqualifizierung Fichtes, denn „was ich weiß ist, daß sie (seine
antisemitischen Ausfälle; d. Verf.) mit seinen Grundsätzen nichts gemein haben."
(H. Seidel, 146, Anm. 41) Die Wissenschaftslehre von Fichte lese ich
unvoreingenommen und mit Gewinn, auch wenn ich Fichtes Äußerungen über die Juden
aus tiefster Überzeugung ablehne. Auch Luther hat sich mehrfach auf unsäglich
menschenverachtende Weise über die Juden ausgelassen, ohne daß ich seine
Theologie als Ganze mit einem Denkverbot belegen möchte. Ich kann diese
antisemitischen Entgleisungen Luthers und Fichtes gerade darum ähnlich wie die
Stellen im Neuen Testament, die antijudaistisch mißdeutbar sind (wie z.B. Joh. 8,44), historisch einordnen
und als erledigt ansehen, weil ich gerade aus dem Neuen Testament, aus den
Schriften von Luther, Fichte, Schelling und Schleiermacher die Orientierung
gewinne, die Vernunft und die Liebe Gottes in Jesus Christus in ihrem Wirken
nicht nationalistisch verengt zu betrachten, sondern über alle nationalen und
religiösen Grenzen hinweg, wie es Fichte, Schelling und Schleiermacher in ihren
wissenschaftstheoretischen und theologischen Schriften übereinstimmend tun. Es
ist unbegründet, den Idealisten bei den zitationsfähigen Schriften pauschal die gute Absicht
absprechen zu wollen. Luther, Fichte, Schelling und Schleiermacher sind keine
„Heiligen", bei denen jeder Satz in gleicher Weise allgemeingültig und für uns
vorbildlich wäre. Sie sind Menschen, deren Schriften konsequenter,
kontinuierlicher historisch-kritischer Auslegung bedürfen, weil sie auch mißgedeutet und für böse Zwecke vereinnahmt wurden und auch
weiterhin werden können. Das ist bei diesen Autoren nicht anders als bei der
Bibel und jedem Stück Literatur. Aber wenn die Theorien der Idealisten
historisch-kritisch ausgelegt werden, bieten sie auch heutigen Zeitgenossen eine
gute Orientierung für das Denken, Reden und Handeln - auch für die kirchliche
Verkündigung - inmitten unserer pluralistischen, freiheitlich-demokratischen
Gesellschaft, für deren Erhaltung ich mich mit ganzem Herzen einsetze. Am Ende der Lektüre Ihres
Aufsatzes bin ich irritiert. Ich stimme mit Ihnen überein, daß die Schöpfer der
völkischen Ideologie die Idealisten vereinnahmt haben und zu ihren geistigen
Vätern gezählt haben. Ich bin aber im Unterschied zu Ihnen der Überzeugung, daß,
wenn man nur die Theorien des Idealismus selbst zu Wort kommen läßt und einer
historisch-kritischen Exegese unterzieht, sie wesentliche Beiträge zur
Freiheitlichkeit und Moralität und damit zur Zukunftsfähigkeit unserer
Gesellschaft darstellen. Wenn Sie dem Idealismus die Alleinschuld am
Antisemitismus geben wollen - ebenfalls wenn B. Grunberger und P. Dessuant dem
Christentum die Alleinschuld am Antisemitismus geben wollen, plädiere ich in
beiden Fällen auf: „nicht schuldig!" Mit freundlichem GrußIhr Dr. Bernd-Holger Janssen |